Perfekte Satire: „Wer hat Angst vorm weißen Mann?“

Eine gelungene Lektion für Toleranz und Menschenwürde.

weisser mann

Eine sprachmächtige, sprachwitzige Aufführung, krachledern und feinsinnig, eine gelungene Lektion in Toleranz und Menschenwürde: Das ist die Geisterkomödie – oder vielleicht auch ein modernes Märchen – „Wer hat Angst vorm weißen Mann?“. Der Kulturring präsentiert diese Produktion der Münchner Tournee am 

Freitag, 31. Januar 2020
um 20 Uhr
in der Stadthalle. 

Die Story

Für den Münchner Metzgermeister Franz Maisacher, verkörpert von Joseph Hannesschläger, wäre die Bezeichnung „konservativ“ ein linksradikaler Ausdruck, denn bei ihm ist bereits ein Rosenheimer ein Ausländer... 

Er muss erleben, dass seine Tochter nach seinem Schlaganfall Alpha, einen Asylbewerber aus dem Kongo, „schwarz“ beschäftigt, um die finanziell angeschlagene Metzgerei am Laufen zu halten. Keine Frage für den Franz: Der Typ muss sofort wieder weg.  

Alpha aber denkt nicht daran, seinen Platz zu räumen. Da trifft den Metzger erneut der Schlag. Doch bevor er ins Jenseits kann, will er noch die Metzgerei, sein Lebenswerk, vor dem Ruin retten. Als Geist braucht er ein Medium - und wer ist der Einzige, der ihn sehen und verstehen kann? Man ahnt es schon: Alpha! 

Unsere Fotos oben: Joseph Hannesschläger (links): ©Loredana La Rocca; Joanna Semmelrogge (2. von links): ©Michael Miklas; Dimitri Abold (2. von rechts): ©Elena Zaucke; Thomas Stegherr (rechts) ©F S Kimmel

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