„Arsen und Spitzenhäubchen“ ist perfekter schwarzer Humor

Familie ist die Hölle. Provinz ist die Hölle. Die Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring handelt von einer Familie in der Provinz.

Familie ist die Hölle. Provinz ist die Hölle. Die Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring handelt von einer Familie in der Provinz.

Szene aus dem Kriminalstück "Arsen und Spitzenhäubchen". Foto: Herbert Schulze

Dazu gehören u.a. die beiden reizenden alten Damen Abby und Martha Brewster, ihr seelisch leicht desorientierter Neffe Teddy, der frustrierte Theaterkritiker Mortimer, zwei Berufsmörder, ein spätes Mädchen, und ein Dorfpfarrer.

Die Handlung dieses Klassikers des „Schwarzen Humors“ besteht im Wesentlichen darin, dass eine Menge Leute versucht, eine Menge Leichen durch ein Haus zu manövrieren, ohne es einander merken zu lassen. Wie das geht, hat das Berliner Kriminaltheater in Szene gesetzt, und der Kulturring Lübbecke präsentiert das Kriminalstück in der Abo-Reihe B am 

Freitag, 22. Februar 2019
um 20 Uhr
in der Stadthalle.

Familie ist die Hölle. Provinz ist die Hölle. Die Kriminalkomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring handelt von einer Familie in der Provinz.

Szene aus dem Kriminalstück "Arsen und Spitzenhäubchen". Foto: Herbert Schulze

Das Arsen macht dem Zuschauer dabei keine Angst; es sind die Spitzenhäubchen, die ihn amüsiert das Fürchten lehren. Denn das Gruselige sind nicht die Mordtaten, sondern die entsetzliche Normalität und Biederkeit der Täter(innen). Die Gesetzeshüter kämpfen mit mehr oder weniger großem Erfolg gegen den Horror in der kleinbürgerlichen Familie an. Wer hat keine Leiche im Keller?

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